Qigong, ein jahrtausendealter Weg zu Harmonie von Körper und Geist.

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Als zertifizierte Qigong-Kursleiterin werden meine Qigong-Stunden von der SVA für den Gesundheitshunderter anerkannt.

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Was ist Qigong?

Qigong (sprich: „tschi gung" – europäisch aber auch: „tschi gong") ist eine aus China stammende Methode für ein gesundes und langes Leben, die auf uraltem Wissen beruht und Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist.

 

Die Anfänge des Qigongs reichen weit zurück in die Geschichte. Der Begriff Qigong ist erstmalig in der Ji-Dynastie (265 - 420 n. Chr.) aufgetaucht, dann erst wieder in den 1950er Jahren. Er umfaßt heute die Gesamtheit der traditionellen und modernen Methoden der chinesischen Energiearbeit und ist ein ganzheitliches System von vielfältigen Entspannungs- und Selbstheilungs-techniken, darunter gesundheitsfördernde Körperhaltung, sanfte Bewegung, Vorstellungskraft, Atemtechnik, Selbstheilmassage und Meditation.

QI entspricht ungefähr unserem Begriff „Lebensenergie" oder "vitaler Energie", reicht jedoch viel weiter: Alles was etwas bewirkt ist letztendlich Qi. In der chinesischen Medizin gilt Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt und sich für uns in der Natur manifestiert.

GONG wird oft als „Arbeit“ oder „Kunst“ übersetzt und beschreibt eine Fähigkeit, die durch Üben, Ausdauer, Vertiefung oder Kontemplation erworben wurde.

QI + GONG = QIGONG ist vereinfacht übersetzt die Kunst der „Arbeit mit der Lebensenergie". Qigong ist  Kunst und Wissenschaft, die die innere Energie stärkt und kultiviert.
 

In China werden zwei Richtungen im Qigong unterschieden:

_  Jing Gong: Stille Übungen, bei denen das Qi mit dem Atem
      oder der Vorstellungskraft gelenkt wird;

_  Dong Gong: Das Qi wird mit Körperbewegungen aktiviert und gelenkt.
 

Diese beiden Richtungen lassen sich aber nicht immer streng voneinander trennen. Ruhe und Bewegung sind relative, keine absoluten Prinzipien.


Das Daoyintu ist ein Seidentuch, das im Grab von König Ma (um 168 v. Chr.) gefunden wurde. Darauf befinden sich die ältesten Zeichnungen, insgesamt 44 Daoyin-Körperübungen. Die Figuren des Schaubildes, dem man den Namen Daoyintu gab, stellen fast alle wichtigen Kategorien des modernen Qigong dar.

Wie wirkt Qigong?

Laut TCM ist ein Mensch gesund, wenn Qi frei und rein im Körper fließt. Angestrebt wird im Qigong ein Zustand aktiver Entspannung, „Song“ genannt.
Er aktiviert die Selbstheilungskräfte und spendet Energie, Gelassenheit und Lebenslust. Zusätzlich werden als positiver körperlicher Effekt die Muskeln gedehnt und gestärkt, die Abwehrkräfte aktiviert, der Blutdruck stabilisiert, die Kondition verbessert und das persönliche Idealgewicht leichter erreicht und gehalten.

Viele in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) geschulte Ärzte verordnen ihren Patienten Qigong. Diese erholen sich schneller von Krankheiten und werden in die Lage versetzt, ihre Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. 

Qigong regelmässig praktiziert,

_  fördert die Harmonie von Körper und Geist und die Beweglichkeit

_  stärkt das Immunsystem und unsere Selbstheilungskräfte

_  löst Blockaden und Spannungen

_  harmonisiert unsere Körperfunktionen

_  kann chronische Leiden lindern

_  bewirkt geistige Fitness und Wachheit

_  schenkt uns innere Ruhe und Kraft aus unserer Mitte

 

Jede/r kann Qigong praktizieren. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand sowie Übungen im Stehen, Sitzen und Liegen.

 

Qigong-Übungen wirken wie Akupunktur ohne Nadeln: Körperbewegungen, Atemtechniken und Vorstellungskraft bringen das Qi zum Fließen.

Wie und wann soll man Qigong praktizieren?

Qigong-Einsteiger/innen empfehle ich nach alter Tradition mit bewegtem Qigong zu beginnen, damit das Qi geweckt und die eigene Mitte gestärkt wird. Für Menschen, die täglich viele Stunden im Sitzen verbringen, ist diese Form der körperliche Bewegung besonders wirksam und empfehlenswert.

 

Übungen-in-Bewegung sind Körpertraining, während Übungen-in-Ruhe als Meditation betrachtet werden. Doch diese beiden Kategorien lassen sich nicht streng voneinander trennen.

 

Qigong in der Natur zu praktizieren kann sehr kraftvoll sein, da die Natur die wundervolle Gabe besitzt, uns Entspannung und Ausgeglichenheit zu schenken.

 

Qigong kann und sollte zusätzlich und nicht anstelle von notwendigen medizinischen Behandlungsmethoden als komplementäre Behandlungsform angewendet werden. Wenn Sie ernsthaft krank sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt von Ihrem Qigong-Training.

Qigong ist leicht zu erlernen, jedoch sind Hingabe und Ausdauer nötig, wenn  Meisterschaft erreicht werden will:
_  Qigong richtig praktiziert hat keine Nebenwirkungen
_  Qigong stellt die Prävention von Krankheiten in den Vordergrund
_  Qigong macht Freude

Angebot & Termine

Termine  Qigong-Workshops  >>>

Infos zum Qigong-Angebot  >>>

Buchtipps:

_  „Geschichte der chinesischen Philosophie" von Wolfgang Bauer,
Verlag: C. H. Beck;

_  „Qigong: Grundlagen, Methoden, Anwendung" von Kenneth S. Cohen, Konrad Dietzfelbinger, Dagmar Ahrens-Thiele, Verlag: Weltbild;
_  „Das Stille Qi Gong – Vitalisierung und Harmonisierung der Lebenskräfte" nach Meister Zhi-Chang Li, von Ulli Olvedi; Verlag: Fischer;

_  „Der Weg der Gesundheit - Medizinisches Qigong" von Jumin Chen / Thomas Weidinger; Verlag: Chen Akademie;

_  „Im Fluss des Lebens - Der Entwicklungsweg im Qigong" von Gerhard Wenzel und Norbert Herwegh; Verlag: Eagle Books;

_  „Qigong - Der chinesische Weg für ein gesundes, langes Leben" von Qingshan Liu; Verlag: südwest;

Links:

_  IQTÖ, Interessenvertretung der Qigong-, Taiji Quan- und

      Yi Quan-Lehrenden Österreichs – iqtoe.at

_  Qigong Akademie Cooper – qigong-akademie.at

_  TAIJILI Dr. Xiaoqiu LI – taijili.at

_  Chen Akademie – chen-akademie.de

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 Quelle / Inhaltsverweise

*  Angela Cooper, www.qigong-akademie.at

*  Der Weg der Gesundheit, Jumin Chen und Thomas Weidinger
*  Chen Akademie, www.chen-akademie.de

*  aus: „Qigong: Grundlagen, Methoden, Anwendung" von Kenneth S. Cohen,

    Konrad Dietzfelbinger, Dagmar Ahrens-Thiele

Einatmen und Ausatmen, um Neues aufzunehmen und Altes abzugeben, sich recken wie ein Bär und strecken wie ein Vogel, das ist Daoyin, um das Leben zu verlängern. So praktizieren es die Weisen, wenn sie diese Kunst ausüben.

Buch Huangdi Neijing (huáng dì nèi jing, geschrieben vor ca. 2.500 Jahren)

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